
2.
Daten laden
|
Es ist
unmöglich die Realität absolut detailgetreu in einem Computer
abzubilden. Stattdessen müssen GIS-Anwender reale Erscheinungen
,,irgendwie" in Form einer geometrischen Darstellung vereinfachen. Es werden 3
geometrische Grundformen benutzt:
Diese Formen
werden oft als geometrische Objekte, geometrische Elemente oder
Elementtypen (Feature Types) bezeichnet. Es gibt verschiedene
Methoden, um reale Erscheinungen in eine digitale Form zu überführen.
Dazu gehören z.B. Scannen und Digitalisieren von einem
Digitalisiertablett. Die Punkte, Linien und Flächen, die benutzt werden, um reale
Erscheinungen zu modellieren, können in einer geographischen Datenbank im Vektor-
oder Rasterformat gespeichert werden. Bei Vektorformaten wird die Lage von Punkten, Linien oder Flächen
mittels Koordinaten erfasst und gespeichert, die sich auf ein kartesisches
Koordinatensystem beziehen. Punkte
haben ein XY-Koordinatenpaar, die
ihre Positionen definieren. Linien können entweder als eine Abfolge von XY-Koordinaten gespeichert
werden, die die Formpunkte zwischen geraden Liniensegmenten definieren
oder als Endpunktkoordinaten plus Kurvenformel. Flächen
sind aus Linien zusammengesetzt, die
einen geschlossenen Linienzug als Grenze bilden. |
|
Datenformat:
Shapefile Shapefiles
bestehen aus einer Filestruktur, in
der Koordinaten und die Attributinformationen von Punkten, Linien und Flächen gespeichert werden. Jedes
Shapefile besteht aus mindestens 3 Dateien:
Wenn
Ihr Shapefile in einem definierten Koordinatensystem vorliegt, werden die
Projektionsparameter in der Datei Shapefile.prj gespeichert. Alle
raumbezogenen Daten eines GIS werden in irgendeinem Koordinatensystem
gespeichert. Die Definition des Koordinatensystems sollte in einem
Datenbankverzeichnis, im File Shapefile.prj oder in beiden
vorhanden sein. Zusätzlich zu diesen drei Hauptdateien (.shp , .shx, .dbf) kann ArcInfo -je nach Bedarf- auch noch weitere Dateien erstellen und/oder nutzen. |
| Übung:
|
| zurück |